Diät?
Dies ist ein in den meisten Fällen negativ besetzter Begriff: ich darf nicht mehr alles essen, was ich gerne mag.
Doch eigentlich kommt der Begriff aus dem Altgriechischen und bedeutet Lebensstil (griech diaita: Lebensweise).
Und in der Tat geht es heute um eine Änderung Ihres Lebensstiles. Nicht alles verteufeln, was wir heute in den Märkten kaufen und essen können, sondern ein bewußter Umgang damit. Das im Krankenhaus oder in der Reha gelernte in den täglichen Tageslauf zu integrieren.
Es geht um eine von der heute üblichen Ernährung abweichende Kostform, bei der Zusammensetzung, Menge, auch Zubereitung der Nahrung zur Vermeidung oder Behandlung von Krankheiten den jeweiligen Erfordernissen angepasst sind.
Lasst Nahrungsmittel eure Heilmittel sein, nicht Heilmittel eure Nahrung (nach Hippokrates)
Qual der Wahl
Wer sich heute mit Diäten befassen will, hat die Wahl zwischen verschiedenen mehr oder weniger ernährungsphysiologisch begründeten Varianten, zwischen sehr einseitigen, aber Heil versprechenden Diäten, oder zwischen verschiedenen stark lebensanschaulich geprägten Diäten. Die Auswahl ist riesig, und die Regale in den Buchläden voll.
Was tun?
Wir favorisieren hier keine spezielle Ernährungsform, sondern versuchen eine gesunde Grundmischung herzustellen. Dazu orientieren wir uns zuerst an den "10 Regeln der DGE", die ein gutes Gerüst bilden. Diese Regeln sind allerdings erstellt worden, um Übergewicht zu bekämpfen. Insofern fehlen Nahrungsbausteine, die z.B. bei Mangelernährung eine große Rolle spielen.
Wenn Sie sich unser "Grundgerüst" an den Kühlschrank hängen wollen, können Sie sich die von uns modifizierten "Diät-Regeln [430 KB]
" hier herunterladen.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Linkliste zu allgemeinen Ernährungsfragen.